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Dieses Thema hat 1 Antworten
und wurde 572 mal aufgerufen
 Oldgames Archiv
Eaggra Offline




Beiträge: 101

08.12.2006 18:47
Unreal antworten
Titel: Unreal
Erscheinungsjahr: 1998
Entwickler: Epic Games
Publisher: GT Interactive
Genre: Ego Shooter

Beschreibung:

Wer die Story gelesen hat, weiss fast schon alles über Spiel. In der Kampagne landest du mit einem Gefangenenschiff auf dem Planeten Na Pali. Wie du im nachhinein festgestellt hast, bist du der letzte Überlebene. Dein Ziel ist es nun einen Weg runter von dem Planeten zu finden.
Anders gesagt musst du jedes Level bewältigen indem du den Weg (ins nächste Level findest) und jeden feindlich gesinnten Gegner den du triffst mit futuristischen Waffen tötest. Die Level sind nicht wie in Unreal 2 so aufbegaut, dass man sich durch ein Level ins nächste ballert, sondern beinhalten oftmals mehrere Situationen, in denen man sich für einen mehrere Wege entscheiden muss und am Ende vielleicht ein Schalter findet, der eine Tür in neue Welten öffnet. Alles ist dabei Atmosphärisch gut umgesetzt, weshalb sich ein durchspielen wirklich lohnt.

Spielinhalt:

Außer der Kampagne gibt es verschiedene Spielmodi (Mods):
Standardmods: Deathmatch, TeamDeathmatch, Coop, DarkMatch
erstellte Mods: Infiltration, Monstermash, RealCTF
Anzahl verschiedener (Standard)Waffen: 10

Installation/Spielen in Windows XP:

Beides funktioniert problemlos (falls doch nicht, frage im dementsprechenden Unterforum nach!)

Spiel im Internet:

Momentan gibt es noch ausreichend Server auf denen noch ein paar Spieler zu finden sind. Nach der Installation muss man den 225b oder 226f Patch installieren um überhaupt spielen zu können.

Außer der Kampagne gibt es verschiedene Spielmodi (Mods):
Standardmods: Deathmatch, TeamDeathmatch, Coop, DarkMatch
erstellte Mods: Infiltration, Monstermash, RealCTF

Coop:
Die Kampagne, die man sonst immer nur im Singleplayer alleine spielen lässt kann man hier mit anderen Spieler im Netzwerk oder im Internet spielen. Unter den Server gibt es jedoch auch wieder unterschiedliche CoopMods in denen zum Beispiel andere Waffen oder andere Anzahl von gegnern bzw. von der Lebesndauer her veränderte Einstellungen der feinde.

Infiltration:

Bei dem Mod Infiltration gibt es andere Waffe "reale" Waffen. Sonst läuft alles so ab wie beim normalenen Deathmatch.

Monstermash:

Gespielt wird in Deathmatchmaps nur das alle Spieler nicht gegeneinander kämpfen. In der map tauchen zufällig Monster auf die man bekämpfen muss und ab un zu Upgrades fallen lassen mit denen man seine Waffen verbessern oder Dinge wie die Sprünghöhe, verbrauch der Munition oder das maximale leben verbessern. Was für Waffen bzw. für Monster auftauchen kann auch je nach Server unterschiedlich sein.

RealCTF:

Capture the flag für unreal :). Beschreibung spar ich mir.. allerdings gibt es auch zu gut wie keine Server mit diesem Mod

Links:
http://www.oldunreal.com
http://zzora.altervista.org/main.html#Zora
http://www.gatherstone.tk/
http://www.oldunreal.com/
http://www.planetunreal.com

Artikelschreiber Offline




Beiträge: 33

08.10.2008 16:35
#2 RE: Unreal antworten
Test des Monats, PCGames Ausgabe 8,2008 Seite 164(http://www.pcgames.de)
Wird dieses Spiel dem Hype gerecht? Nach unzähligen Vorschau-Berichten stürzt sich die Redaktion der PC
Games in Ausgabe 08/98 auf Unreal (dt.), den lang erwarteten Ego-Shooter von Entwickler Epic. Der damalige Redakteur Oliver Menne vergibt nach elf Seiten ausführlichem Test stattliche 92 % Spielspaß.
Zwar ist Unreal (dt.) weniger actionlastig als erwartet, doch punktet das Spiel vor allem in Sachen Sound und Atmosphäre. Die sensationellen Effekte, mit denen Unreal (dt.) die Spieler in seinen Bann zieht, sind ein echtes Novum: Ein dynamischer Soundtrack sorgt dafür, dass immer im richtigen Moment musikalische Hochspannung erzeugt wird. Besonders raffiniert: Epic programmierte Sounds und Effekte abhängig vom Leveldesign. Explosionen klingen also unter freiem Himmel anders als in engen Räumen. Wahnsinn, dachten unsere Testerl Ein weiterer Höhepunkt des Titels ist die brilliante künstliche Intelligenz. Besonders die fiesen Skaarj beeindrucken unsere Tester, denn diese gehen mit „erschreckender Schläue“ gegen den Spieler vor. Etwas auszusetzen gab es dennoch. Der mitgelieferte Editor etwa funktionierte nicht einwandfrei, bestimmte Prozessoren wurden nicht unterstützt und überhitzte Grafikchips sorgten für Frust. Denn schon damals brachte die Unreal-Engine Heimcomputer zum Glühen. Der Siegeszug einer Engine hatte begonnen.

Offizielle Story:

Das ist das Beste daran: die Vorfreude. Langsam, mühevoll, aber zielstrebig steigst du höher in den grenzenlosen, türkisblauen Himmel. Als der Achterbahnwagen den Scheitelpunkt erreicht, streckst du deine Hände über den Kopf, trotz deines wild pochenden Herzens. Die Zeit und die ganze Welt stehen einen Moment still. Und dann... Wooosh! Die Erde rast auf dich zu, und der Himmel, den du vor ein paar Momenten angesehen hast, ist jetzt hinter deinem Rücken. Der Wagen zittert, als er nach unten stürzt und die Luft füllt sich mit den Freudenschreien der Menschen um dich. Du machst die Augen zu und nimmst begierig das Glücksgefühl von Freiheit auf, das dich verschlingt.

Crash! Du reißt die Augen auf während du mit einem heftigen Ruck aus deiner Koje auf den kalten, metallenen Boden deiner Zelle fliegst. Das Schiff zittert, und die Luft ist erfüllt von dem Geschrei und dem Gebrüll der Gefangenen in den benachbarten Zellen um dich. Du sammelst deine fünf Sinne und dir fällt abrupt wieder ein, wo du dich in Wirklichkeit befindest; an Bord der „Vortex Rikers", dem übelsten Gefangenentransporter diesseits der Milchstraße, und weit entfernt von der Freiheit in deinen Träumen.

Aber etwas stimmt nicht. Auf dem Gang vor deiner Zelle blitzen Warnlichter. Ein schwefelartiger Gestank dringt in deine Nase und brennt dir in den Augen. Du rappelst dich vom Boden auf, hältst dich an dem Eisenbettgestell fest, um das Gleichgewicht zu halten, während der Boden unter deinen Füßen erzittert. Du blickst durch den mit Plasma- Sperren ausgestatteten Eingang deiner Zelle und siehst Wärter und Besatzungsmitglieder, die wie aufgeschreckte Ameisen auf dem Laufsteg hin und herlaufen.

„Was zum Teufel ist hier los!?" brüllst du. Aber deine Stimme geht in dem Gebrüll deiner Mitgefangenen und dem Geheule der Alarmsirenen des Schiffs unter. Die übereinander stolpernden Ameisen auf dem Laufsteg werfen dir nicht einmal einen Blick zu.

Aus Erfahrung weißt du, daß jeder Versuch, die Plasmasperre zu durchbrechen, nur zu Frustration und Mordskopfschmerzen führt. Wenn diese Kiste abstürzt will ich nicht wie eine Ratte eingesperrt in dieser stinkenden Zelle sterben, sagst du dir. Ich muß hier raus und in den Notshuttle. Genau in diesem Augenblick hält der Chefwärter vor deiner Zelle an, um etwas in sein stets mitgeführtes Logbuch zu kritzeln. „Hey Ash, was zum Teufel ist hier los!?" „Was glaubst du wohl, was hier los ist, du Genie? Wir gehen runter. Jetzt halt die Klappe und schnall dich an".

„Spinnst du! Schaltet die Sperren aus! Laßt uns hier raus und in den Shuttle einsteigen!"

Deine Wut als Ash nur verächtlich schnaubt, und grinsend davonläuft reicht beinahe dazu, einfach durch die Plasmasperre zu brechen und ihm den Kopf abzureißen. „Ash! Ash, mach die verdammte Sperre auf! Laß uns nicht hier drin verrecken! Warte doch mal! Mach die verdammte Sperre auf, du verfluchter Mistkerl!"

Ein gewaltiger Stoß erschüttert das Schiff und du wirst quer durch die Zelle gegen die hintere Wand geschleudert. Du spürst den dumpfen Aufschlag von Knochen auf Stahl, und danach nichts mehr.

Später- vielleicht Stunden, vielleicht aber auch Tage- wachst du auf. Du bist übel zugerichtet und ausgetrocknet, aber irgendwie hast du den Absturz überlebt. Die Plasmasperre ist deaktiviert. Jenseits des Eingangs zu deiner Zelle ruft die Freiheit. Aber wo befindest du dich? Hat noch jemand überlebt? Und was erwartet dich außerhalb der Grenzen der zerknüllten „Vortex Rikers"? Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden, sagst du dir.

Langsam, mühevoll, aber zielstrebig trittst du aus deiner Zelle.

Als Du um eine Korridorbiegung spähst, siehst Du zwischen schwelenden Trümmern eine monströse Kreatur mit reptilienhaften Zügen. Die Bestie geht in die Hocke und untersucht die gebrochenen Gliedmaßen eines Absturzopfers. Du stürmst mit entsicherter Waffe aus der Deckung hervor und gibst ein paar Warnschüsse ab. Die Bestie wendet den schweren Schädel in Deine Richtung und fixiert Dich mit neugierigen Blicken - allzu beeindruckt scheint sie nicht zu sein, trotzdem läßt Sie von dem Toten ab und hastet mit einem Sprung aus Deiner Schußlinie.

Nachdem Du den Schiffsrumpf erfolglos nach Überlebenden durchsucht und Deine gröbsten Wunden versorgt hast, trittst Du aus dem Wrack ins Freie und erblickst zum ersten mal eine unbekannte Welt - eine Welt, in der Feinde und Gefahren lauern. Wenn Du hier überleben willst, darfst Du Dich nicht nur auf Deine Reflexe und eine zielsichere Hand verlassen - sondern mußt Dich außerdem fremden Kulturen anpassen und Verbündete finden. Auf Dich allein gestellt, hast Du nicht die Spur einer Chance: Also beobachte genau und überlege Dir gut, auf wen Du zielst - es kann ein Freund sein.

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